Spezielle Unfallchirurgie

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Ellbogenverrenkung

Lux. cubiti d/s

 Vollständige Ausrenkung des Ellebogengelenkes

  • Stadium I: Riss des lateralen ulnaren Seitenbandes, mit daraus möglicherweise resultierender dorsolateraler Rotationsinstabilität und vermehrter Außenrotationsstellung im Humeroulnargelenk. Dieses zeigt sich durch eine dorsale Subluxation des Radiusköpfchens mit wiederholbarem Klicken des Radiusköpfchens bei forcierter Supination in Streckung, was sich durch einen "pivot-shift"-Test nach O'Driscoll kontrollieren lässt. Im Röntgenbild kann das Radiusköpfchen in der seitlichen Aufnahme bei vollständiger Supination hinter das Capitulum humeri verschoben /subluxiert sein.
  • Stadium II: Riss auch der übrigen lateralen Bandstrukturen und der vorderen und hinteren Gelenkkapsel
  • Stadium III: Dazu auch Riss des medialen ulnaren Seitenbandes. Besonders der Riss des vorderen Bandanteils kann zur Valgusinstabilität führen, was sowohl in 30° als auch in 90° Beugung im Ellenbogengelenk überprüft werden sollte.

Schmerzen. Meist eindeutig und leicht erkennbar. Federnde Fixation. Fehlstellung. Manchmal zusätzliche Knochenbeteiligung (Fraktur des Proc. coronoideus ulnae, Radiusköpfchenfraktur, Abriss des ulnaren Oberarmepicondylus).

Sensibilität und Durchblutung prüfen!!! Dokumentation!

Therapie

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