Spezielle Unfallchirurgie

Login

Vorwort

Liebe Turnusärztinnen, liebe Turnusärzte! Liebe Assistent(inn)en!

Dieser Leitfaden für Turnusärzte ist im Laufe vieler Nachtdienste in den vergangenen 10 Jahren entstanden und wird laufend durch neue Bilder und auch Kapitel ergänzt.

Er ist als Word Dokument seit langem auch in anderen Krankenhäusern zumindest als Grundgerüstleitfaden für die turnusärztliche Tätigkeit vorhanden.

In unserem Krankenhaus existiert aber schon seit einigen Jahren eine im Intranet verfügbare Version mit zahlreichen verlinkten klinischen Fotos und Röntgenbildern.(ca. 1000 Bilder)

Mehrere Kollegen, die die Version mit den Bildern kannten, überredeten mich, die Version doch öffentlich zugängig zu machen. Da es ein derartiges Werk für Turnusärzte meines Wissens auch nicht in dieser Komplettheit gibt, ist nun in den letzten Monaten diese Internetversion des Leitfadens entstanden die auch eine völlige Überarbeitung beinhaltet.

Hinzugefügt wurden und werden noch z.B. die interaktive Röntgenanatomie, der Fitnesstest für Turnusärzte, die Unterhaltungsseite mit den Anekdoten, zahlreiche Bilder….

Da unsere Abteilung nicht die primäre Anlaufstelle für die Kindertraumatologie ist, habe ich leider nicht sehr viele Fälle parat. Ich werde aber versuchen, in den nächsten Monaten dieses Manko zu beseitigen um hier auch für Krankenhäuser in denen Kinder behandelt werden einen kompletten Leitfaden bereitzustellen.

Die angegebenen Behandlungsschritte und die beschriebene Vorgangsweise sind sicherlich nur eine von vielen möglichen. Sie stellen in etwa die Behandlungsrichtlinie unseres Krankenhauses dar.

Sie sollen für den Turnusarzt, ev. auch für den noch nicht sehr erfahrenen Assistenten eine Hilfe für den klinischen Alltag in der Ambulanz sein.

Vorrangiges Ziel dieser Seite ist eine Qualitätsverbesserung in der Erstversorgung und vor allem eine Reduktion der Anzahl der übersehenen Diagnosen.

Zudem eine Erleichterung der Einschätzung der Verletzungsschwere bzw. von Befunden die bei inkonsequenter Behandlung schwere Folgen haben können.

Sicherlich kann man in der Behandlung einzelner Verletzungen bei gewissen Patientengruppen (Alter, Anforderung, sportlicher Ehrgeiz) oft andere, vielleicht invasivere Behandlungsmethoden bevorzugen, dies ist aber auch nicht primäre Zielsetzung dieser Seite.

Im Sinne der weiteren Qualitätsverbesserung sind konstruktive Vorschläge zur Veränderung der Therapie sehr gerne willkommen.

Dr. Josef Schauer

FA für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.mbH

Universitätsklinik für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie

Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg

Müllner Hauptstraße 48

5020 Salzburg

Tel: 0662/4482-57268

Fax: 0662/4482-55018

mailto: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

 

Kurios-Lustig-Falsch

Kurioses und Falsches, Lustiges, Ärgerliches (wenn es schon 100 mal gepredigt wurde)

V. sciss. dig. V man. sin. cum Rupt. tend. ext. dig. V man. sin. V. sciss. dig. V man. sin. cum disciss. tend. Extens.
Fract.dist.ossis MC I sin. Fract. capit/subcapit MC I sin
Fract.costae VII sin., Cont. thoracis entweder Prellung oder Fraktur
Dist.lig.lateralis medialis artic.MCP poll.sin Kein Kommentar
Sublux.artic.talocrur.sin. Sublux.tali supinat. sin
Epiphysiolysis radii dist.sin.V.a.Fissura uln.dist.sin.,Cont.artic.radiocarp.sin. entweder Prellung oder Fraktur
Kleine Vlc. li. Hand = Deutsch und Latein nicht mischen
Cont.re.Glutealregion=Cont.re.Oberarm=Deutsch und Latein nicht mischen Deutsch und Latein nicht mischen
Kleine V.sciss.dig.III man.dext.dors= Deutsch und Latein nicht mischen
fragliche Cont.capitis= Deutsch und Latein nicht mischen
Kleine Excor. am re. Unterarm= Deutsch und Latein nicht mischen
Rötungen (Zahnabdruck)= ???
Vlc.dig.indic.dext. Vlc.indicis dext (ohne dig)
Vlc.volar.sin= Vlc. palm.man.sin
Dist.lig.med.gen.dext.= Dist.lig.collat. med.gen.dext.
Fract. (Fiss.) bas.phal.dist.dig.min.sin.= entweder oder
Cont.capitis,Commotio cerebri= entweder oder
Dist.artic.talocrur.med.ped.dext.= Dist artic. talocrur. dext.
Abrupt.oss.tuberc.maj.omi dext= Abrupt.oss.tuberc.maj.humeri dext
Cont.thoracis parastern.chondr.post.IV et V= wow
Haemarthros li., V.a.med.Bandruptur= kein Komentar
Rippenserie re., fragl. Fraktur der X./XI./IX.u.VIII.Rippe re., fragl. Fraktur der X.Rippe li., Pleura-Erguß re.seitig=Fract. cost. VIII-XI dext. et Hämatothorax Fract. cost. VIII-XI dext. et Hämatothorax
Dist.tend.musc.ant.= Was wer wie wo warum???????????
Cont.gen. (Patella) sin.= Cont. gen sin.
Distorsion im re. Sprunggelenk= Dist. artic. talocrur. dext oder Zerrung des re. oberen Sprunggelenkes
Laes. men. med. gen. dext. et sin.= Laes. men. med. gen. utr.
Alte Fraktur am prox Phalanx der III.Zehe re.Bein kein Kommentar
Handgelenksganglion li. Handgelenk= gibt sonst wo Handgelenksganglien?
Fract.dig.II.ped.sin.= da gibt's doch 3 so Knocherl, oder?????
Cont. ossis coxis sin.=. wenn schon ossis coxae, besser aber cont coxae sin
Cont.thoracis dext.Fissura costae XI.dext.= entweder –oder....bestenfalls Cont.thoracis dext.,Fissura costae XI.dext.s.i.
Cont.dig. I. ped. dext.= Cont. hall. dext
V.sciss. dig. II. man.sin.= Zeigefinger heißt I N D E X
Laes.men.med.et lat. gen.sin.= Laes men. bilat. gen. sin
Cont.cerebri= na dann wär der ja schön bedient (war gehend ambulant)
Fract.aperta dig.med.man.dext.II.= da soll sich einer auskennen???
Cont.et Dist.artic.man.dext.= und vielleicht noch mit Abschürfung , RQW und Verbrennung.
Sublux.tali.sin. cum Rupt.lig.talofib.anterior= Sublux. tali supinat. sin.
V.sciss.dig.anul.phal.dist.dext.= V.sciss. phal. dist dig anul. dext
Fract.rad.dist.sin.l.t.= entweder l.t. oder dist
Cont.man.dext.,Excor.li.Ellbogen,Cont.gen.bilat.= für Ellbogen gibt's auch einen lat. Namen
Epiphysiolysis proximalis phal.prox.MC I.man.sin.= Epiphys. phal. prox. poll. sin
Vlc. labium superius et mentis, Cont. et Excor. olecrani dext. et man. sin., abgebrochener Schneidezahn re. Oberkiefer.= Vlc. lab. sup. oris et reg. ment.,Fract dent. 11
Bursa aperta olecrani dext.non.rec= Vlc. olecrani dext et bursa apert. non rec. die Bursa hat sich ja nicht von selber eröffnet (meistens)
Excor. an der Nase, li Stirn und re Handballen.Kleine Nasenbeinfraktur im dist. Bereich des Os nasale= kein Kommentar
Fissura radii loco typico sine Dislocatio man. sin.= Fiss. radii l.t. sin (ohne man) Eine Fissur ist wie der Name schon sagt ohne Dislokation
Cont. cubiti man. sin.= gleich falsch wieCont. gen. ped sin= Kniefussprellung?
Bursitis trochant. fem.dext. nach Sturz vor 2 Wochen= Cont. coxae dext non rec cum Bursitis trochant.völlig egal woher und wie lange her
Commotio cerebri,Rippenserienfraktur li. Deusch-Latein, welche Rippen (ungefähr zumindest)
2xiger Epianfall,Schädelfissur,St.p. Trepanation,subcapitale Oberarmfraktur re.,Fract.os nasi,Excor. im Gesicht.= Kein Kommentar
Fiss.Grundglied II.Finger re.,Prellung II. Finger re.= Kein Kommentar—oder?
Tossy II.=... na wer sich auskennt!!!!
V.sciss.reg.artic.MCP V.man.sin.cum Disciss.tend.flex.et Nervi IX.= da gibt´s immer noch 2 dieser Beuge-Dinger
Z.n.Gesichtsprellung= Es gibt sie in der Unfallchirurgie nicht diese Diagnose: Zustand nach

 

immer wieder gut: Rippenspreizer


Eigennamen

  1. Aitken : Einteilung der Epiphysenverletzungen
  2. Allen Test:
  3. Allgöwer: Rückstichnahttechnik an der Haut
  4. Andersson: Fraktueinteilung (Dens axis)
  5. Arlt: Technik der Schulterreposition nach Luxation
  6. Bankart: Verletzung am vorderen (Schulter)Pfannenrand
  7. Bechterew: Ankylosierende Wirbelsäulenerkrankung
  8. Bennett: Bruch an der Basis des 1. Mittelhandknochens
  9. Böhler: Österreichischer Unfallchirurg. z.B. Beschreibung des Tubergelenkswinkels am Fersenbein.
  10. Chopart: Gelenkslinie quer zur Fußlängsachse verlaufend zwischen Talus und Kalkaneus einerseits und Os naviculare und Os cuboideum andererseits.
  11. Colles: Fraktur an der Speiche mit Extensionsfehlstellung (Verkippung nach dorsal)
  12. De Quervain (Tensinsitis der Sehnen im ersten Strecksehnenfach)
  13. Donati: Rückstichnahttechnik
  14. Essex-Lopresti: DIvergierende Verletzung der beiden UNterarmknochen mit Zerreißung der Memrana interossea.
  15. Finkelstein: Test bei De Quervain scher Tendinitis
  16. Galeazzi: Speichenbruch mit Ulnakopfluxation im DRUG
  17. Garden:Einteilung der Schenkelhalsfrakturen
  18. Geisha: Gipsschuh
  19. Hawkins: Radiologiosches Zeichen beweisend für Vitalität des Talus nach Fraktur
  20. Herbert: Doppelgewindeschraube
  21. Hoffmann-Tinell: Klopfen auf Nerv löst Parästhesie / Elektrisieren aus
  22. Hill-Sachs: Impressionsfraktur am Oberarmkopf nach vorderer unterer Schuterluxation
  23. Hippokrates: Repositionsart bei Schulterluxation (Im Liegen)
  24. MCKeever:
  25. Kocher: 1. Repositionsart bei Schulterluxation, 2. Klemme
  26. Kocher Langenbeck
  27. Lengemann: Ausziehdrahtnaht
  28. Lisfranc: Gelenkslinie zwischen Tarsus und Metatarsus
  29. Maisonneuve: Innenknöchel/Inenbandverletzung mit prox. Fibulafraktur
  30. Malgaigne: Frakltur am vorderen und hinteren Beckenring
  31. Marti: Fraktureinteilung am Talus
  32. Matti Russe: OP Technik bei Kahneinpseudarthrose
  33. McMurray: Meniskuszeichen
  34. Monteggia: Ulnafraktur mir Radiuskopfluxaion im Ellbogengelenk
  35. Powels: Fraktureinteilung am Schenkelhals (Anach steilheit der Bruchlinie)
  36. Reverdin: Freie kleine Hautläppchen zur Defektdekcung auf auch nicht sauberen Wunden
  37. Rockwood: Einteilung bei AC Gelenksverletzung
  38. Rolando (Basisfraktur am 1. MHK)
  39. Sarmiento (Gipsform am Oberarm/Unterschenkel)
  40. schipper: Ermüdungsfraktur des Proc. Spin. des 7. Halswirbels
  41. Smith: Fraktur an der Speiche mit Verkippung nach volar
  42. Stack: Schiene für Fingerfrakturen
  43. Steinmann: NAgel: 4 oder 5 mm Nagel bzw.Klinsiches Zeichen bei Meniskusschaden
  44. Thompson: test bei Achillessehnenruptur (pos. wenn gerissen)
  45. Tinell: Beklopfen des Nervenstammes fürht zum Elektrisieren
  46. Tossy: Einteilung bei AC Gelenksluxation (eher veraltet: nun Rockwood)
  47. Volkmann: Radiologisches Dreieck an der distalen Tibia
  48. Weber: Fraktureinteilung am Aussenknöchel
  49. Wiberg: Patelladysplasie einteilung

3 Bewegungsebenen

Die drei grundlegenden Bewegungsebenen

Die Bewegungen aller Gelenke werden in Beziehung gebracht zur

  • Sagittalebene
  • Frontalebene
  • Transversalebene.

Das Messen der Bewegungen erfolgt mittels Goniometer entweder in einer dieser Ebenen oder parallel dazu. Entsprechend der Ebene, in der die Bewegung erfolgt, wird der Bewegungsumfang der Buchstabe S oder F vorausgesetzt. Eine Drehbewegung wird immer mit R bezeichnet (Rotation).

Reihenfolge der Notierung:

  • Alle Bewegungen werden mit 3 Zahlen notiert:
  • Bewegungen der Extension und solche, die vom Körper wegführen werden zuerst, Bewegungen der Flexion und solche, die zum Körper hinführen werden zuletzt notiert.
  • Die mittlere Zahl ist gewöhnlich Null.
  • Einige Beispiele:
  • Schulter: Arm rückheben und vorheben S-50-0-170; Abduktion – Adduktion F-170-0-70
  • Ellbogen: Extension - Flexion S-0-0-150
  • Unterarm: Supination - Pronation R-90-0-90
  • Handgelenk: Extension - Palmarflexion S-50-0-50 Radialduktion - Ulnarduktion F-20-0-30
  • Hüfte: Extension - Flexion S-15-0-125 Abduktion - Adduktion F-45-0-15
  • Rotation extern + intern bei Hüfte 90° gebeugt R-45-0-45
  • Knie: Extension - Flexion S-0-0-140 Dies ist abhängig von der Ausprägung der Oberschenkelmuskulatur
  • Oberes Sprunggelenk: Extension - Plantarflexion S-20-0-45

Abkürzungen

A Anamnese
af arbeitsfähig
AN Allgemeinnarkose
ap anteroposterior
auf arbeitsunfähig
AUVA Allgemeine Unfallversicherungsanstalt
AZ Allgmeinzustand
BD Bohrdrähte
bilat beidseits an einer Extremität
BmfGuf
CiKo Cirkulationskontrolle
CMC Carpometacarpal
CRIF closed reduction internal fixation
CT Computertomographie
DEG Daumeneinschlussgips
DIP Distales Interphalangealgelenk
DISH Diffuse Idiopathic Skeletal Hyperostosis
DSM,DMS Durchblutung, Sensibiliät, Motorik
ecrb extensor carpi radialis brevis
ecrl extensor carpi radialis longus
ecu extensor carpi ulnaris
EK Erythrocytenkonzentrate
epl extensor pollicis longus
EZ Ernährungszustand
FAST Focused abdominal sonography for trauma
fc fibulocalcaneare
fcr flexor carpi radialis
fcu flexor carpi ulnaris
fdp flexor digitorum profundus
fds flexor digitorum superficialis
FFP Fresh frozen plasma
FFS fragment fixation System
Fischi Fingerschiene
fixex fixateur externe
FK Fremdkörper
fp flexor pollicis
fta fibulotalare anterius
G1 Gips 1
GKK Gebietskrankenkasse
HRPCT high resolution pyramid computed tomography
HS Hubschrauber
HTEP Hüfttotalendoprothese
i.m. intramuskulär
i.a. intraartikulär
K Klinik
KG Körpergewicht
KliKo Klinische Kontrolle
klin. klinisch
KM Kontrastmittel
KM CT Kontrastmittel Computertomographie
KP Kopfprothese (Femuskopfprothese)
KTEP Knietotalendoprothese
l.t. loco typico
LA Lokalanästhesie
lat. lateral
li links
LISS Less invasive stabilization system
mcp metacarpophalangeal
MRI Kernspintomogramm
MTR Meniskusteilresektion
NAW Notarztwagen
NEF Notarzteinsatzfahrzeug
neg. negativ
NSAR Nichtsteroidale Antirheumatika
nwb nicht wiederbestellt
OAG Oberarmgips
OASG Oberarmspaltgips
ORIF Open reduction internal fixation
OSG Oberschenkelgips
OSGH Oberschenkelgipshülse
OSSGH Oberschenkelspaltgipshülse
pa posteroanterior
Per. Peripherie
PIP Proximales Interphalangealgelenk
p.o. per os
pos. positiv
PRC Proximal row carpectomy
re rechts
Repos. Reposition
Röntgen
RQW Rissquetschwunde (eig. Ja Quetschrisswunde, wenn man sie nach der Entstehung beurteilt)
RR Riva Rocchi
s.c. subcutan
sens. Sensibilität
SHT Schädelhirntrauma
SLAC Scapholunate advanced collapse
SNAC Scaphoid nonunion advanced collapse
Sono Sonographie
SSGW Speichenschaftsgelenkswinkel
SV Schulterverband
SVA Sozialversicherungsanstalt
TAI Tetanus aktive Immunisierung
TK Tibiakopf (Extension)
U Unfall
UAG Unterarmgips
UCG Urethrocystogramm
UFN unreamed femur nail
uhn unreamed humerus nail
US Untersuchung, Ultraschall, Unterschenkel
USG Unterschenkelgips
USSG Unterschenkelspaltgips
UTN unreamed tibia nail
VW Verbandswechsel
VAC vacuum assisted closure
WB Wiederbestellt

Wichtige Diagnosen

Diagnosen die man nie und nimmer übersehen darf!

  1. Intracranielle Blutung (ICH;SAB;Epi und Subdualhämatom) (Exitus)
  2. Blutung in die Bauchhöhle (Exitus)
  3. Pneumothorax (Spannungspneumothorax) (Exitus)
  4. Perforation eines Hohlorganes (Exitus)
  5. Nierenruptur (Exitus)
  6. Nervenschaden ---Parese!!!!!! (dauerhafte Lähmung)
  7. Kompartmentsyndrom (Extremitätenverlust)
  8. Densfraktur (Hoher Querschnitt)
  9. HWS Fraktur bei DISH oder Bechterew (Hoher Querschnitt, Exitus)
  10. Beugesehnenphlegmone (Funktionsverlust, Extremitätenverlust)
  11. Gelenksempyem (insbesondere Diabetiker) (Einsteifung, dauerhafte Schmerzen, Extremitätenverlust)
  12. Verhakte hintere Schulterluxation (Funktionsverlust, Drohender Prothetischer Ersatz)
  13. Ischämie einer Extremität (Exitus, Extremitätenverlust, Kompartmentsyndrom)
  14. Metastasen (Verschleppte Diagnosenstellung)
  15. perforierende Augenverletzung (Sehverlust)

2. Kategorie (nicht bedrohlich, häufig übersehen, wohl aus Mangel an der Kenntnis der Pathologie...dran denken!!!!!!!!)

  • Achillessehnenruptur
  • Quadricepssehnenruptur
  • Mediale Calvikulaluxation
  • Mediale Schenkelhalsfraktur